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Terminplanung und Wissensmanagement:
Eine Idee - zwei Gesichter

Terminkorruptionen bedeuten meist auch
Informationsengp?sse und Wissensdefizite.


Diese zu erkennen und zu verhindern, bildet einen wesentlichen Teil des Veranstaltungsalltags. Die allermeisten Agenturen und Veranstaltungsmanager w?rden dies nur nicht so benennen. Nicht weil ihnen die Worte, sondern viel eher weil dies au?erhalb ihrer Wahrnehmung liegt. Sie betrachten den Informationsabbruch bei der Weitergabe von Termin?nderungen oder kostenrelevanten Plananpassungen nur als  eine fehlerhafte Termin-und Aufgabenplanung.

Eine Betrachtung dieser Situationen unter Aspekten des Wissensmanagements bleibt da eine Seltenheit. Damit wird jedoch unweigerlich immer wieder derselbe Prozess repliziert, und immer wieder wird das Projektmanagement vor demselben oder einem ?hnlichen Problem stehen, denn eine Organisation kann nur lernen, wenn Sie ein Instrument zur Identifizierung, Strukturierung und Steuerung von Wissensvorteilen und wie auch von Wissensdefiziten besitzt.

Wir wissen, dass Teams lernen k?nnen. Im Sport, in den darstellenden K?nsten, in der Wissenschaft und sogar – gelegentlich - im Gesch?ftsleben gibt es eindrucksvolle Beispiele daf?r, dass die Intelligenz des Teams die Intelligenz des Einzelnen bei weitem ?berschreitet und dass ein Team au?ergew?hnliche F?higkeiten zum koordinierten Handeln entwickelt.“, erl?utert Peter Senge eine S?ule der Lernenden Organisation, das Team-Lernen, in dem viel zitierten, gleichnamigen Buch.

So wichtig ein erfolgreiches Wissensmanagement gerade f?r das Veranstaltungsmanagement ist, so h?ufig wird einem nebul?sen Erfahrungsvorsprung noch der Vorzug vor einem plan-, steuer-und mithin kalkulierbaren Wissensmanagement gegeben. Wegen des in gro?em Ma?e personengebundenen Wissensvorsprungs und dem sich nur zum Teil auch daraus ergebenden hohen Anteil impliziten Wissens und nicht zuletzt wegen der ressourcen- und terminorientierten Planung sowie den damit verbundenen Hindernissen f?r den Wissensfluss, ist ein Instrument der Wissensorganisation vonn?ten, das auf die Besonderheiten der Veranstaltungsbranche abgestimmt ist.

Viele Initiativen und Portale bieten mittlerweile eine breite Palette unterschiedlicher Methoden und Instrumente zur Implementierung eines Wissensmanagements f?r den Mittelstand an. Kompetenzmatrix, Lessons learned, Potenzialscanner, Strategische Wissensanalyse, Wissensmarkt sind da nur einige Methoden, die vorgestellt, diskutiert und beispielhaft angewandt werden. Doch so attraktiv die Varianten zur Analyse der Wissensdefizite und Kompetenzen  auch sind, sie bleiben einmalig angewandt nur Erfahrungsgewinn und werden damit nicht automatisch zu einer gelebten Unternehmenspraxis.

Die Organisation von Wissen ?ber den Projektstrukturplan er?ffnet hier die reizvolle M?glichkeit, die ?blichen Barrieren bei der Einf?hrung schnell zu ?berwinden, denn die Verwendung eines weithin bekannten Instruments des Projektmanagements vereinfacht den Umgang mit dem Perspektivwechsel des Wissensmanagements in einem ersten Schritt.