Die
Erweiterung des Projektstrukturplans um die Dimension Wissen bietet verschiedene
Möglichkeiten, um Barrieren zu begegnen.
Durch Identifikation des für das
Projekt notwendigen u Wissens wird der Personenbezug strukturiert,
um von den Schwierigkeiten und Vorbehalten des einzelnen Mitarbeiters
zu entlasten. Zudem erlaubt ein wissensbasierter Projektstrukturplan
etablierte Prozesse in projektkritische und unkritische Arbeitsfolgen zu gliedern,
da hiermit dokumentierte „best practices" direkt zugeordnet werden können.
Mit dem direkten Bezug zwischen Wissensorganisation und Projektdurchführung über
ein gemeinsames Strukturierungsinstrument können die Zusammenhänge zwischen den
Arbeitsabläufen und dem damit verbundenen Wissensfortschritten greifbar und
nachvollziehbar gestaltet werden.
Weil der
Projektstrukturplan gerade kein zusätzliches Reporting
und Monitoring Tool darstellt, das mit hohem Aufwand eingeführt und mit
noch höherem
internen Aufwand gepflegt werden muss, ist dieses gängige
Projektwerkzeug auch erste Wahl bei der strukturierten Planung von
Wissen.
In
Kombination mit Instrumenten zur Dokumentation von Erfahrungen und Wissen wie
Mikroartikeln bietet die Implementierung von Maßnahmen zur Wissensorganisation
in den Projektstrukturplan eine Möglichkeit, das Wissen aus und in Projekten im
Unternehmen zu nutzen. Denn die eindeutige Identifikation
wissensintensiver Tätigkeitsfelder und informationsgetriebener Einzelaufgaben
durch eine strukturierte und als „Work Break Down" (Work Break Down
Structure = Projektstrukturplan) zwingend hierarchische und möglichst
vollständige Gliederung in einem einzigen Plan ermöglicht einen bewussten und
effektiven Umgang mit der Ressource Wissen. |