WSP Logo

Subjektives Sicherheitsempfinden auf Veranstaltungen (in Planung) //

Das subjektive Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum ist Forschungsgegenstand unterschiedlicher Disziplinen. Ein allseits akzeptiertes Modell zu Einflussfaktoren und Wirksamkeit besteht nicht. Durch die SARS-CoV-2-Pandemie hat sich das Sicherheitsempfinden grundsätzlich geändert. Dies wird bei Veranstaltungen besonders deutlich. Mit dem geplanten Forschungsvorhaben werden in zwei Momentaufnahmen, im Lockdown und mit einer Öffnung, das subjektive Sicherheitsempfinden untersucht.

Das subjektive Sicherheitsempfinden steht im Spannungsverhältnis zwischen Erlebnisorientierung (Schulze 2005) und dem individuellen Schutzbedürfnis in einer Risikogesellschaft (Beck 2016). Sicherheit als Risikovorsorge ist eine gesellschaftliche Vereinbarung (Sakschewski und Paul 2020). Systematische, fachspezifisch übergreifende Studien zum Phänomen des Unsicherheitsgefühls (Hahne et al. 2020) über Einzeldarstellungen hinaus, gibt es nicht. Die SARS-CoV-2-Pandemie und die daraus resultierenden Schutzmaßnahmen wie Abstandregeln und Mund-Nase-Bedeckung haben das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung im Miteinander signifikant verändert. Die Folgen für ein Miteinander im öffentlichen Raum sind bislang unerforscht. Veranstaltungen als Anlässe der Vergesellschaftung sind in besonderen Maße als Forschungsgegenstand für das subjektive Sicherheitsempfinden geeignet.

Zurück zur Übersicht