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Aktuelle Betreuung von Abschlussarbeiten

Hinweise zum Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit finden Sie hier.

 

 

Im Rahmen der Lehrtätigkeit an der ehemaligen Beuth Hochschule für Technik Berlin (jetzt Berliner Hochschule für Technik) betreue ich aktuell im Wintersemester 2021/22 folgende Bachelor- und Masterarbeiten (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Das Archiv abgeschlossener Betreuungen von Abschlussarbeiten finden Sie hier.

Niklas Noah Bischoff

Chancen und Risiken von Augmented Reality für Veranstalter // Bachelorarbeit // Sommersemester 2022

Der Einsatz von immersiven Technologien, wie Augmented Reality, stieg in den letzten Jahren rasant an. Das lässt sich in nahezu in allen Bereichen des Alltags wiederfinden. Auch in der Veranstaltungsbranche gibt es mehrere Ansätze, um von dieser Technologie zu profitieren. Durch den Anstieg von leistungsstarken und Augmented-Reality-fähigen mobilen Endgeräten können Veranstalter in Zukunft einfacher Konzepte mit immersiven Schnittstellen planen. Viele der bestehenden Lösungen finden aufgrund der wirtschaftlichen Stärke in den Teilmärkten der Sports- und Business Events statt. Somit wird in dieser Arbeit untersucht, inwiefern Augmented Reality-Eventtools im Cultural Events Markt eingesetzt werden können. Dazu wird beleuchtet, welche Technologien in der Literatur diskutiert werden und aktuell auf dem Markt existieren. Außerdem werden Fallbeispiele analysiert, um mögliche Anwendungsbereiche bei Kulturveranstaltungen zu eruieren. Anschließend werden die gesammelten Erkenntnisse mithilfe von Experten bewertet.

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Lukas Edler

Anforderungen an einen modularen Aufbau von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen in denkmalgeschützten Versammlungsstätten am Beispiel des Gebäudeensembles „Tempelhofer Flughafen Berlin“ // Masterarbeit // Wintersemester 2020/2021

Seit den tragischen Ereignissen in der jüngeren Geschichte der Veranstaltungsbranche wie beispielsweise das Unglück zur Loveparade in Duisburg 2010 oder auch dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin 2016 sind die qualitativen Anforderungen an Sicherheitskonzepte (SiKo) für Veranstaltungen gestiegen. Die zunehmende Komplexität der Konzepte betrifft u. a. auch die Betreiber von Versammlungsstätten. Bei komplexen Bauwerken, die nicht als Versammlungsstätte gebaut wurden, kommt den Betreibern bei der Erstellung eines SiKos eine besondere Rolle zu., denn hierbei sind die baulichen Gegebenheiten und der Denkmalschutz zu berücksichtigen. In dieser Arbeit wird in Form einer Fallstudie am Beispiel des Baudenkmals „Tempelhofer Flughafen Berlin“ ein modulares Sicherheitskonzept für den Standort erarbeitet, das – je nach Veranstalter-Betreiber-Konstrukt – als Grundlage für eine spätere Erstellung von veranstaltungsspezifischen Sicherheitskonzepten am Standort dienen können soll. Die Auswirkungen des Denkmalschutzes auf die Module dieses SiKos werden für den Standort untersucht und hinsichtlich ihrer Eignung zur Verallgemeinerung bewertet.

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Simone Carolina Grafe

Analyse des subjektiven Sicherheitsgefühls von Besucher*innen bei Musikfestivals in Deutschland // Masterarbeit // Sommersemester 2021

Bereits vor der SARS-CoV-2-Pandemie thematisierte die mediale Berichterstattung wiederholt den Anstieg des Unsicherheitsgefühls der Bevölkerung in Verbindung mit Veranstaltungen. Bisherige Untersuchungen zum Phänomen des Sicherheitsgefühls berücksichtigen allerdings nur Einzelaspekte. Parallel identifizierten nationale Forschungsprogramme das Verhalten der Besucher*innen als primäre Bedrohung für Veranstaltungen. Besucher*innen sind gleichzeitig Gefahrenquelle sowie Schutzziel und können bei gezieltem Einsatz von Methoden der Eventpsychologie auch als Sicherheitsmaßnahme fungieren. Diese herausgehobene Stellung wird jedoch signifikant von dem menschlichen Grundbedürfnis der Unsicherheitsreduktion beeinflusst. Daher ist das Ziel der Masterarbeit die Erhebung eines Status Quo des subjektiven Sicherheitsgefühls von Besucher*innen auf Musikfestivals, die Identifizierung von Einflussfaktoren und das Herausarbeiten von Handlungsempfehlungen. Es wird also gefragt, wie sicher sich Besucher*innen von Musikfestivals in Deutschland fühlen und wodurch das Gefühl beeinflusst wird. Die gewählte Veranstaltungsart ermöglicht aufgrund ihres Umfangs, ihrer Dauer und ihrer Diversität die Adaption auf weitere Veranstaltungsformate. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wird ein Mixed Methods-Ansatz, bestehend aus einer quantitativen Befragung von Musikfestivalbesucher*innen und qualitativen Experteninterviews, angestrebt.

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Niklas Jentzsch

Untersuchung der Akzeptanz von Hygienemaßnahmen und die Regelbindung der Besuchenden bei Veranstaltungen im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie // Bachelorarbeit // Sommersemester 2022

Die vielen, zum Teil rasch veralteten Regelungen und Vorgaben vom Gesetzgeber, den Versicherern oder den Arbeitgebern im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie führten zu wesentlichen Veränderungen im Alltag. Bei Veranstaltungen galten zumeist spezielle Regeln – häufig sogar verschiedene bei unterschiedlichen Veranstaltungen zur gleichen Zeit. Die Veranstalter wurden verpflichtet, Hygienekonzepte zu verfassen und diese durchzusetzen. Wie die öffentliche Berichterstattung und die persönlichen Erfahrungen von Veranstaltungsbesucher:innen zeigen, kommt es immer wieder zu Verstößen gegen geltende Hygieneregeln durch Besuchende. Vor diesem Hintergrund soll die Akzeptanz der Besuchenden für Hygienemaßnahmen bei Veranstaltungen untersucht werden. Die Ergebnisse auf Basis einer ersten Befragung zum Thema im Januar 2021 mit über 530 Teilnehmenden werden durch mehrere Feldbeobachtungen bei stattfinden Veranstaltungen unterschiedlicher Veranstaltungskategorien überprüft. Ziel der Untersuchung ist es, nur schwer durchzusetzende (Hygiene-)Maßnahmen zu identifizieren und die fehlende Regelbindung der Besuchenden sowie die Inakzeptanz von (Hygiene-)Maßnahmen auf Basis verhaltenspsychologischer Grundlagen zu begründen.

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Jonas Krapf

Optimierungspotenziale von Ressourceneinsatz und Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Projektprozessen der Veranstaltungsbranche // Masterarbeit // Sommersemester 2022

Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche wird aufgrund gesellschaftlicher und klimapolitischer Entwicklungen immer relevanter. Die größte Herausforderung besteht dabei darin, die vorhandenen Ressourcen so einzusetzen, dass die bestmögliche Wirkung der erarbeiteten Nachhaltigkeitsmaßnahmen erreicht wird. Ziel dieser Masterarbeit ist die qualitative und quantitative Ausarbeitung von Optimierungspotenzialen in Projektprozessen nachhaltiger Veranstaltungen. Hierzu sollen durch Analyse und Bewertung von Einflussfaktoren zu betrachtender Veranstaltungen Aussagen darüber ermöglicht werden, wie die gegebenen Ressourcen bestmöglich einzusetzen sind, um die größtmögliche nachhaltige Wirkung zu erzielen. Neben einer Literaturrecherche werden im Sinne eines Mixed-Method-Designs sowohl qualitative Experteninterviews als auch eine weiterführende quantitative Online-Umfrage durchgeführt.

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Niclas Mönchmeyer

Analyse des Automationspotentials durch Ku?nstliche Intelligenz bei Agenturen der Veranstaltungswirtschaft // Masterarbeit // Sommersemester 2021

Die Möglichkeiten von Ku?nstlicher Intelligenz (KI) haben das Potential, einen technischen Paradigmenwechsel auszulösen und einen erheblichen Teil der Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend zu verändern. Die Kombination aus großen Datenmengen, smarten Algorithmen und exponentiell steigender Rechenleistung fu?hrt dazu, dass intelligente Informationssysteme in immer mehr Wirtschafts- und Lebensbereiche vordringen. In einer von Daten getriebenen Ökonomie wird sich das Einsatzspektrum immer weiter ausdehnen und die Automation beruflicher Tätigkeiten vorantreiben. Aufgrund dieser hohen Zukunftsrelevanz, beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit Ku?nstlicher Intelligenz im Einsatzgebiet von Agenturen der Veranstaltungswirtschaft. Zunächst werden grundsätzliche sowie abstrakte Begriffe der KI abgegrenzt und wesentliche Funktionen erläutert. Des Weiteren werden spezifische Einsatzmöglichkeiten bei Agenturen beschrieben. Durch die Anwendung einer qualitativen Forschungsmethode, wird das mögliche Automationspotential aus verschiedensten Blickwinkeln, anhand von Fallstudien, analysiert und dargelegt. Abschließend werden die gewonnenen Ergebnisse aufbereitet und in Form von Handlungsempfehlungen zusammengefasst.

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Georg Noky

Definition und Kommunikation von Nachhaltigkeitsindikatoren bei urbanen Großveranstaltungen // Bachelorarbeit // Sommersemester 2022

Bei der Organisation von Großveranstaltungen im urbanen Raum setzen die Veranstalter mehr und mehr auf nachhaltige Veranstaltungskonzepte. Um deren Wirksamkeit beurteilen zu können, bedarf es anwendungsorientierter Forschung zu den bei jeder Veranstaltung unterschiedlichen Schwerpunkten des Nachhaltigkeitsmanagements. Aus diesen Schwerpunkten ergeben sich zunächst Handlungsfelder, zu denen zugeordnete Maßnahmen sich in Indikatoren abbilden lassen. Im Zuge der Entwicklung des Nachhaltigkeitskonzeptes mehrerer Konzerte der Band SEEED in der Parkbühne Wuhlheide Berlin im August 2022 werden in dieser Arbeit Nachhaltigkeitsindikatoren für solche urbanen Großveranstaltungen herausgearbeitet. Anschließend wird betrachtet, welche Medien und Kanäle bei der Veranstalter-Besucher-Kommunikation zur Vermittlung von Indikatoren möglich sind. Dabei werden auch Beispiele aus internationalen Projekten einbezogen. Abschließend wird anhand der Konzertsituation in der Parkbühne Wuhlheide evaluiert, welche dieser Kommunikationswege für eine Großveranstaltung im urbanen Raum sinnvoll einsetzbar sind.

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Lucas Schafstall

Die Aufgaben eines veranstaltungstechnischen Planers // Masterarbeit // Wintersemester 2020/2021

Die Aufgaben und Anforderungen eines veranstaltungstechnischen Planers sind anders als vergleichbare Positionen in anderen Branchen, in der Fachliteratur nur unzureichend beschrieben. Im Rahmen der Masterarbeit soll die Frage genauer untersucht wurden. Als Ergebnis dieser Arbeit soll eine Erläuterung des Berufsfeldes des Planers entstehen, welche neben den Aufgaben auch die notwendigen Kompetenzen beleuchtet und diskutiert. Mit Hilfe von Interviews mit Aktiven aus diversen Bereichen der MICE-Industries und in Ergänzung mit vorhandener, branchenübergreifender Fachliteratur wird ein eigenständiges und praxisnahes Berufsbild entwickelt. Als schnell wachsende und verhältnismäßig junge Branche, vor Allem in Bezug auf professionelles und wissenschaftliches Arbeiten, befindet sich auch das Aufgabenfeld des Planers im starken Wandel. Abschließend soll daher eine Prognose über potentielle Aufgaben und damit einhergehende Kompetenzen entwickelt werden.

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Malte Voß

Entwicklungslinien bei Sicherheitsplanung und Sicherheitskonzepten von Konzertveranstaltungen am Beispiel des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof // Masterarbeit // Sommersemester 2022

Die Sicherheitsplanung ist für die Konzeption und Durchführung von Konzertveranstaltungen von großer Bedeutung. Durch die Aufstellung eines Sicherheitskonzepts sollen mögliche Gefahren für Teilnehmer:innen und Besucher:innen bereits im Vorfeld erkannt und präventive Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Das Spektrum der betrachteten Gefahren unterliegt dabei einem permanenten Wandel. Einerseits durch den technischen Fortschritt, der sich in Normen und Gesetzen wiederspiegelt. Andererseits durch praktische Erfahrungen, bei tatsächlich eingetretenen Ereignisse. Sicherheitskonzepte müssen auf diesen Wandel reagieren. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sich die Sicherheitsplanung von Konzertveranstaltungen in den letzten Jahren verändert hat. Ein Aspekt der Untersuchung soll dabei der normative Rahmen sein. Des Weiteren soll die Entwicklung der Sicherheitsplanung anhand der Sicherheitskonzepte einer nach neun Jahren wiederkehrenden Konzertveranstaltung auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof untersucht werden. Dabei soll analysiert werden, welche Sicherheitsaspekte von Konzertveranstaltungen sich im Laufe der letzten Jahre verändert haben und ob diese Veränderungen in Sicherheitskonzepten durch technische, organisatorische oder persönliche Maßnahmen in einem akzeptablen Maße kompensiert werden können.

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Lucas Zimmermann

Vergleich unterschiedlicher Nachhaltigkeitsmanagementsysteme in Anwendung für Kultureinrichtungen in Deutschland am Fallbeispiel der DIN ISO 20121 Zertifizierung der Oper Leipzig // Masterarbeit // Sommersemester 2022

Das anwachsende Bestreben der Gesellschaft für eine nachhaltigere Ausrichtung erhält auch im Kultursektor eine zunehmend starke Bedeutung. Um dieser Entwicklung nachzukommen, streben eine wachsende Anzahl von Kultureinrichtungen eine nachhaltigere Organisationgestaltung an. Sogenannte Nachhaltigkeitsmanagementsysteme (NMS) bieten die Möglichkeit, sämtliche unternehmerischen Prozesse einer Organisation oder Veranstaltung nach sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten zu gestalten. Ziel dieser Arbeit ist es, die für Kultureinrichtungen infrage kommenden NMS, auf die strukturellen Eigenschaften und Besonderheiten des Kultursektors zu beziehen und auf Basis dieser miteinander zu vergleichen. Als Fallbeispiel dient hierfür der DIN ISO 20121 Zertifizierungsprozess der Oper Leipzig. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Literaturrecherche werden im Sinne eines Mixed-Method-Designs sowohl eine quantitative Umfrage als auch qualitative Experteninterviews durchgeführt.

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